Vorschlag: Schlüsselgewalt als Probelauf

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Stadt Mühlacker will Sportvereinen in den Sommerferien entgegenkommen – Amt bleibt bei Handball-Harz hart

Mühlacker. In der Frage der Öffnungszeiten von Mühlacker Sporthallen zeichnet sich eine Verbesserung für die Vereine ab – jedoch lange nicht in dem Umfang, wie es sich die Sportler gewünscht hätten. Das zuständige Amt für Bildung und Kultur bei der Stadtverwaltung lehnt weiterhin ab, den Vereinen grundsätzlich Schlüssel für die Hallen zu überlassen. Laut Vorschlag von Amtsleiterin Johanna Bächle soll der Verwaltungsausschuss am kommenden Dienstag aber immerhin beschließen, einzelnen Vereinen und Abteilungen für die letzten drei Wochen der Sommerferien je einen Schlüssel für die Hallen im Käppele zu überlassen, soweit sie sich auf Verbandswettkämpfe vorbereiten müssen. Namentlich nennt die Stadtverwaltung den Handballclub Blau-Gelb, die Tischtennisabteilung der 08 Mühlacker die Basketballer „und eventuell weitere Abteilungen“ des TV Mühlacker sowie die Volleyballer des TV Lienzingen.

Der Beschlussvorschlag aus dem Rathaus betont jedoch, dass es sich dabei lediglich um eine Testphase handeln solle. Außerdem müssen die Sportler einige Nachteile in Kauf nehmen. So werde die Heizung während der Ferienwochen nicht eingeschaltet, weshalb es in den Duschen kein Warmwasser gebe. Außerdem erfolge durch die Stadt nur eine Endreinigung der Hallen vor Beginn des Schulbetriebs. „Eine eventuell erforderliche Zwischenreinigung sowie die Entsorgung des Mülls erfolge durch die Vereine selbst“, heißt es in der Beschlussvorlage.

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