Von Vater- und Muttertagen

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Noch leicht lädiert vom Vatertag muss sich Adolar der nächsten kulturhistorischen Herausforderung stellen: Der Muttertag steht vor der Tür, und während der genügsamere männliche Elternteil leicht damit zufriedenzustellen ist, am Biertisch den nächsten Humpen zu leeren, erfordert die Anerkennung der Nachwuchsarbeit für den weiblichen Part ein gewisses Kopfzerbrechen. Wobei die Denksportaufgabe leichter fiele, würde der Schädel nicht noch dröhnen von einem eher unchristlich verlaufenen Christi Himmelfahrt.

Von Vater- und Muttertagen

Wie lässt sich Mutterliebe angemessen aufwiegen? Mit einem Blumenstrauß, obwohl doch gerade der elterliche Garten in voller Blüte steht und zur preiswerten Selbstversorgung einlädt? Eine Schachtel Pralinen oder ein schönes Cremeschaumbad?, wobei diese gedanklichen Ansätze, wie Adolar zugeben muss, in puncto Raffinesse noch ausbaufähig wären. Ein neues Buch mit leckeren Backrezepten, damit der Kuchen, den die Mutter immer an ihrem Ehrentag bereitstellt, künftig noch besser gelingt? Allerdings könnte das leicht als Affront empfunden werden ...

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