Von Mühlen und dem Mühlehof
Lokales Online
Das Jahrzehnt – 2011: Mühlacker kämpft weiter gegen die Probleme in der Stadtmitte und bereitet sich auf die Gartenschau vor
Auf Besuch in der alten Heimat: Der Modeschöpfer Harald Glööckler wird auf der Bahnhofstraße dicht umlagert von Fans, Neugierigen, alten Freunden und Bekannten und Medienvertretern.Archiv
Enzkreis. Noch ist er Theaterspielstätte und Konzerthaus, doch Theater gibt es noch viel mehr um ihn selbst: Der Mühlehof bleibt auch 2011 ein Dauerthema in der Kommunalpolitik. Der Gemeinderat beschließt im Herbst, einen Architektenwettbewerb für einen Neubau anstelle des Kupferkolosses auf den Weg zu bringen. Die Gedankenspiele umfassen darüber hinaus bereits ein weiteres Gebäude für Dienstleistungen. Auch von einem möglichen Stadthotel ist die Rede. Der Mühlehof wird gedanklich zu Grabe getragen, bevor sein Abriss förmlich beschlossen ist. Doch hat die Stadt das Heft des Handelns wieder in der Hand: Das Verfahren vor dem Landgericht Karlsruhe, bei dem sich die Stadt und der Investor Echo gegenüberstehen, endet mit einer Überraschung. Das Unternehmen, das von der Stadt keine Mietzahlungen mehr erhalten hat, weil es in ihren Augen untätig war in Sachen Sanierung, gibt das Gebäude zum Nulltarif zurück. Beide Seiten verzichten auf weitere Ansprüche. Für die Stadt allerdings werden sich in den kommenden Jahren viele Fragen stellen. Den Bürgern, von denen viele am Mühlehof hängen, wird die Situation vor Ort bei einem öffentlichen Besichtigungstermin vor Augen geführt.
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