Von Mönchen geprägte Natur erleben
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Erich Jahn führt durch die Kulturlandschaft rund um das Maulbronner Kloster
Ohne das Zisterzienserkloster wäre die Region nicht nur um eine Welterbestätte ärmer. Auch die Kulturlandschaft rund um Maulbronn würde anders aussehen. Näheres dazu erfuhren die Teilnehmer einer besonderen Führung.
Erich Jahn hat den Mitwanderern – auch anhand von Karten und Aufzeichnungen – viel zu berichten. Foto: Pfisterer
Maulbronn. Zu einer mehr als dreistündigen und beinahe vier Kilometer langen Wanderung im Umfeld des Maulbronner Klosters hatten sich 13 Interessierte am Sonntagvormittag im Klosterhof eingefunden. Erich Jahn, geprüfter Führer im Naturpark Stromberg-Heuchelberg, nahm die Besucher zunächst geschichtlich in die Zeit zwischen 1147 und Mitte des 16. Jahrhunderts mit, solange das Kloster als katholischer Zisterzienserkonvent existierte. In dieser Zeit prägten bis zu 136 Mönche und etwa zwei- bis dreimal so viele Laienbrüder, sogenannte „Konversen“, nicht nur das geistliche Leben vor Ort, sondern durch ihr für die damalige Zeit fortschrittliches Handeln und Wirken auch die Landschaft mit ihren Wasserläufen und Teichen, Obstgärten, Weinbergen und Wäldern, wie der ehemalige Fluglotse erklärte und an ausgewählten Orten auf der Wanderroute anhand der lokalen Gegebenheiten oder aber mit Hilfe von Karten und Zeichnungen eindrücklich erläuterte.
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