Von Integration, Ängsten und Zwängen

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Stadt Vaihingen informiert über Flüchtlingsunterbringung – Bis Ende 2019 müssen rund 200 Plätze zusätzlich geschaffen werden

Vaihingen-Kleinglattbach. Bei der Suche nach Standorten für die Unterbringung von Flüchtlingen setzt die Stadt Vaihingen auf eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit. Bis Ende 2019 müssen knapp 200 weitere Plätze geschaffen werden. Die sollen vor allem in Kleinglattbach, dem größten Stadtteil, entstehen. Da war es logisch, die zweite Informationsveranstaltung zur Vorstellung des fortgeschriebenen Konzepts dort durchzuführen.

Von Integration, Ängsten und Zwängen

Gut besuchte Informationsveranstaltung zur Vaihinger Flüchtlingsunterbringung. Foto: Arning

562 Geflüchtete leben derzeit in Vaihingen, davon 189 in der vorläufigen Unterbringung durch den Landkreis und 267 in der Anschlussunterbringung, für die die Stadt zuständig ist. 106 Menschen haben private Unterkünfte gefunden. Das Defizit, das durch die Zuweisungen des Landratsamtes 2018 und 2019 entstehen wird, soll vor allem in Kleinglattbach an zwei vom Gemeinderat ausgewählten Standorten am Weinbergweg (50 Plätze) und am Ende der Industriestraße (90 Plätze) ausgeglichen werden. Außerdem an der Vaihinger Hauffstraße (zusätzlich 50 Plätze). In den folgenden Jahren rechnet man auf der Basis des Königsberger Schlüssels jährlich mit rund 70 Geflüchteten.

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