Vom Kältemittel zum Killermittel

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Ausstellung im Foyer des Rathauses Mühlacker rückt den Klimaschutz im Auto in den Fokus

Regine Einfeld, Geschäftsführerin BUND Nordschwarzwald, wirbt gemeinsam mit Bürgermeister Winfried Abicht für den bewussten Umgang mit Klimaanlagen im Auto. Foto: Goertz

Regine Einfeld, Geschäftsführerin BUND Nordschwarzwald, wirbt gemeinsam mit Bürgermeister Winfried Abicht für den bewussten Umgang mit Klimaanlagen im Auto. Foto: Goertz

Mühlacker. Rund 150 Millionen Tonnen CO2 verursacht aktuell der Straßenverkehr in Deutschland und trägt so zum Treibhauseffekt bei. Allerdings ist nicht nur der Spritverbrauch ein Klimakiller. Auch Klimaanlagen im Auto geraten ins Visier der Umweltschützer. Das aktuellen Kältemittel Tetrafluorethan, mit dem momentan fast alle Klimaanlagen ausgerüstet sind, ist 1430-mal so schädlich wie CO2. Von ihm sollen im Jahr 2020 weltweit 180000 Tonnen in die Atmosphäre entweichen. „Dies entspricht ungefähr 240 Millionen Tonnen CO2. Das ist den meisten Autofahrern nicht bewusst“, sagt Regine Einfeld, Geschäftsführerin des BUND Nordschwarzwald, die eine kleine Ausstellung zum Thema Klimaschutz im Auto nach Mühlacker geholt hat. Sie ist noch bis zum 1.März im Rathausfoyer zu sehen.

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