Volkshochschule will neue Wege gehen

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Die Illinger Außenstellenleiterin gibt Ende des Jahres ihr Amt ab

Illingen. Die Zweigstellenleiterin der Volkshochschule (Vhs) Mühlacker in Illingen, Heidi Friedrich, wird Ende des Jahres ihre Amt abgeben. „Elf Jahre sind genug“, erklärte Friedrich am Mittwochabend im Verwaltungsausschuss des Illinger Gemeinderats, in dem Vhs-Leiterin Martina Terp-Schunter auch versuchte, Perspektiven für die Volkshochschule in Illingen aufzuzeigen. Heidi Friedrich hatte in ihrer Bestandsaufnahme nämlich keinen Hehl daraus gemacht, dass in den vergangenen zwei bis drei Jahren das Interesse an Vhs-Kursen in Illingen nachgelassen habe. So gebe es beispielsweise keine Italienisch- und Ungarisch-Sprachkurse mehr in der Gemeinde, und die beliebten Tanzkurse seien daran gescheitert, dass es immer wieder Abstimmungsprobleme bei der Belegung der Stromberghalle gegeben habe, bedauerte Friedrich, die auf einen weiteren Trend hinwies: „Wenn es in Illingen etwas umsonst gibt, läuft es. Kurse mit angemessenen Gebühren stoßen hingegen auf wesentlich geringere Resonanz.“

Auch Martina Terp-Schunter bedauerte das leicht wegbröckelnde Interesse an Vhs-Veranstaltungen in Illingen. 2011 habe es hier noch 28 Kurse und Veranstaltungen gegeben, aktuell seien es nur noch 17. Wobei Terp-Schunter betonte, wie wichtig die Außenstellenleitungen seien. „Heidi Friedrich ist nicht nur das Gesicht der Vhs in Illingen, sie weiß auch genau, welche Angebote gewünscht sind.“ Deshalb hoffe sie inständig, dass eine Nachfolgerin für Friedrich gefunden wird. Die Vhs-Außenstellenleitung sei allerdings ein Ehrenamt, für das es nur eine kleine Aufwandsentschädigung gebe.

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