Vier Tore und vier Platzverweise
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Abstiegskandidat TSV Ötisheim trotzt Kreispokalsieger Knittlingen im Nachholspiel ein Remis ab, hätte aber mehr verdient gehabt
Ein Punkt gegen den Abstieg und gegen den frischgebackenen Kreispokalsieger. Eigentlich ein Erfolg für den TSV Ötisheim. Doch so, wie das Remis am Dienstagabend gegen den FV Knittlingen zustande kommt, sind es letztlich zwei verlorene Punkte. Das Resultat am Ende des Derbys: 2:2 Tore – und 9:9 Spieler.
Intensives und unterhaltsames Derby: Ötisheims Raphael Gulden (am Boden) drischt den Ball weg, Knittlingens Ufuk Kocaoglu springt darüber. Foto: Eigner
Ötisheim. „Der Fußball schreibt die verrücktesten Geschichten“, sagt Karl-Heinz Nagel. Zu diesem Zeitpunkt, da Knittlingens Trainer diese Worte spricht, ist erst eine gute Stunde gespielt. Seit wenigen Augenblicken steht es 1:0 für Ötisheim nach einem Foulelfmeter, den der eingewechselte Omar Dibba herausgeholt und Marcel Müller verwandelt hat (61.). Knittlingen spielt zudem nun in Unterzahl, weil Patrick Dolt für das Foul an Dibba Gelb-Rot gesehen hat. Ein knapper Heimsieg des abstiegsgefährdeten TSV Ötisheim gegen seinen Ex-Trainer, der mit seinem neuen Verein gerade den Kreispokal gewonnen hat, wäre allemal eine verrückte Geschichte. Doch Karl-Heinz Nagel ahnt nicht, was noch kommt.
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