Viel Unterstützung für Flüchtlinge
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Freundeskreis Asyl ruft verschiedene Aktivitäten ins Leben – Teestube und Krabbelgruppe für Januar geplant
Fast 80 Asylbewerber haben in Mühlacker bislang eine vorübergehende Bleibe gefunden. Der Freundeskreis Asyl hat bereits einen Deutschkurs auf den Weg gebracht und plant weitere Aktivitäten.
Mühlacker/Enzkreis. Circa 320 Asylbewerber und sogenannte Kontingentflüchtlinge, etwa aus Syrien, seien derzeit in Quartieren des Enzkreises untergebracht, sagt der beim Landratsamt für das Flüchtlingswesen zuständige Sven Besser. Hinzu kommen noch lediglich geduldete Flüchtlinge, deren Verfahren abgelehnt wurde. „Es ist nach wie vor schwierig, Unterkünfte zu finden“, sagt Besser. In Mühlacker haben zuletzt 78 Asylbewerber ein Domizil gefunden. Ein Problem sei, dass die Asylbewerber nicht arbeiten dürften, bedauert Ottilie Läkemäker vom Freundeskreis Asyl. Wäre es ihnen erlaubt, Geld zu verdienen, wäre dies auch eine Entlastung für den Staat. Ein Problem sind außerdem die Sprachprobleme der Flüchtlinge, die aus Mazedonien und Serbien aber auch aus Pakistan, Gambia und Algerien kommen und in einem Gebäude beim Bahnhof sowie im Dürrmenzer Sperber- und Falkenweg wohnen. Um die Sprachbarriere abzubauen, hat der Freundeskreis bereits einen wichtigen Schritt gemacht. „Wir haben in Dürrmenz einen Deutschkurs für Erwachsene organisiert. Der läuft schon und findet zweimal wöchentlich vormittags in der Ulrich-von-Dürrmenz-Schule statt.“ Zwischen zehn und knapp 20 Menschen nähmen daran teil, so Läkemäker.
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