Verzweifelter Mann legt Feuer
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Bewährungsstrafe für 50-Jährigen
Pforzheim (weg). Am Ostersonntag um halb acht kamen dem Mann aus Sachsen seine Situation und sein ganzes Leben nur noch verzweiflungsvoll vor. Er hatte Schulden durch seine Spielsucht, war völlig vereinsamt in Baden-Württemberg, hatte trotz regelmäßiger Arbeit seit zwei Monaten die Miete nicht bezahlen können – und jetzt lag die fristlose Kündigung auf seinem Tisch.
„Wenn ich die Wohnung nicht mehr haben kann, soll sie auch kein anderer haben“, ging ihm wohl durch den Kopf. Er packte die Zahnbürste und ein bisschen Wäsche in die Reisetasche, dann riss er von der Küchenrolle Papier ab, zerknüllte es, warf einen Teil in eine Truhe, einige Knöllchen in den Kleiderschrank, andere aufs Fensterbrett. Er zündete alle an, dann schloss er die Wohnungstür hinter sich ab und setzte sich in den nächsten Zug nach Leipzig.
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