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Patrick Hammes und Heiko Schmid erleben Abenteuer auf der Rallye Baltic Sea Circle – Kleine Pannen und Karaoke in Finnland
Vor 13 Tagen sind Patrick Hammes und sein Teamgefährte Heiko Schmid mit ihrem 20 Jahre alten Volvo gestartet, um bei der Rallye Baltic Sea Circle 7500 Kilometer durch zehn Länder in 16 Tagen zu bewältigen. Die erste Panne hatten sie schon auf der Anfahrt zum Startort Hamburg in Maulbronn: Bremslicht kaputt. Aber inzwischen sind die beiden ihrem Roadbook weit voraus.
Von hier aus geht es erst mal Richtung Süden: Patrick Hammes (li.) und Heiko Schmid mit ihrem Volvo am Nordkap. Foto: privat
Mühlacker. Die gewonnene Zeit nutzen die Rallyepiloten unter anderem, um Estlands Hauptstadt Tallinn einen ausgiebigen Besuch abzustatten. Dabei sinkt zwar ihr bislang beeindruckender Schnitt, der sich aus dem Teiler „Zurückgelegte Strecke pro Zeiteinheit“ speist, bei der Rallye Baltic Sea Circle geht es aber nicht um Sekunden und Fahrmanöver, sondern vielmehr darum, sich einen eigenen Weg jenseits aller Autobahnen zu wenigen Fixpunkten zu bahnen und dabei originelle Aufgaben zu lösen. Etwa in jedem Land eine Büroklammer gegen etwas Besseres zu tauschen oder eine Ziege zu finden, die das Rallyeauto lenkt – wobei es aber schon reicht, wenn das Tier für die Foto-Challenge auf dem Fahrersitz sitzt. Gleichzeitig wird bei der Rallye der Charity-Gedanke großgeschrieben. Jedes der rund 250 Teams hat sich verpflichtet, Spendengelder für ausgewählte Projekte zu sammeln. „Wir haben uns entschieden, um Unterstützung für die Familienherberge Lebensweg zu bitten“, hat Patrick Hammes kurz vor der Abfahrt unserer Zeitung erzählt.
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