Vereine sollen entscheiden
Lokalsport Online
Die drei Fußball-Landesverbände haben die 13 möglichen Szenarien für den Fortgang der Saison 2019/20 auf zwei reduziert. Bei der Variante, die sie für vernünftig halten, wird die Runde abgebrochen, Aufsteiger werden mit Hilfe einer Quotientenregel ermittelt.
Wann die Amateurfußballer wieder ihre Schuhe schnüren dürfen, ist noch nicht klar. Die drei Landesverbände wollen die Vereine über den Fortgang der Runde entscheiden lassen.Archivfoto: Huber
Pforzheim/Enzkreis. Während in anderen Teilen Deutschlands bereits Fakten geschaffen wurden, bleibt in Baden-Württemberg weiterhin offen, wie es in Zeiten von Corona mit der aktuellen Fußballsaison im Amateurbereich weitergeht. Wie berichtet ruht der Ball seit Mitte März. Immerhin: Die drei Gremien der Landesverbände Baden (bfv), Württemberg (wfv) und Südbaden (sbfv) ziehen an einem Strang: An diesem Dienstag haben Verantwortliche bei einer Pressekonferenz die vor rund einem Monat vorgestellten 13 möglichen Szenarien auf zwei reduziert: bei einem wird die Runde abgebrochen, beim anderen bis August weitergespielt. Diese beiden Optionen seien in einer „nicht krisentauglichen Ordnung“, wie Ronny Zimmermann, Präsident des bfv, erklärte, rechtlich noch am ehesten umzusetzen – „nicht nur vernünftig, sondern auch machbar“. Ihm und allen Beteiligten sei klar, dass es die eine Wunschlösung, die allen gefalle, in der Krise nicht geben könne. Endgültig entscheiden sollen indes am 20. Juni Vereinsvertreter bei einer außerordentlichen Verbandstagung.
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