Vereine mit eigenem Heim wollen Hilfe
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Illingen (eld). Kopfzerbrechen bereiten den Illinger Gemeinderäten ortsansässige Vereine, die in einem Schreiben Anfang November Zuschüsse für ihre Vereinsheime beantragt haben. Die Gemeinde soll Bau- und Investitionskosten finanziell unterstützen. In dem Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Vereine mit Vereinsheimen stellen Vertreter den Antrag, dass die Gemeinde ihnen einen Investitionskostenzuschuss in Höhe von 30 Prozent der Bau- und Investitionskosten zahlt.
Wie darauf reagieren, ohne die Vertreter von anderen Vereinen zu verärgern? Wie können alle Vereine gleich behandelt werden? Nach einem Vorschlag des Hauptamtes soll nun ein Arbeitskreis eine Lösung erarbeiten. Dieser wird nach dem Beschluss der Gemeinderäte paritätisch mit Vertretern von Vereinen und Vertretern der Gemeindeverwaltung besetzt werden. Bürgermeister Harald Eiberger betonte, dass man sich hier auf das Feld von Freiwilligkeitsleistungen begebe. Andererseits gab er zu bedenken, dass Vereine mit eigenen Vereinsheimen „hohe Lasten an der Backe haben“. Andere Vereine nutzten dagegen Einrichtungen der Gemeinde. Ob es zu einer Einigung kommt? CDU-Fraktionsvorsitzender Eric Schach befürchtete schon mal, dass hier die „Quadratur des Kreises“ vonnöten sei.
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