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Stuttgart

Die Kernkraft-Lobby erlebt einen neuen Frühling – aber Merkels Argumente gegen Atomenergie gelten noch.

Für Fässer mit Atommüll gibt es keinen sicheren Aufbewahrungsort auf Dauer.

Für Fässer mit Atommüll gibt es keinen sicheren Aufbewahrungsort auf Dauer.

(Foto: Fabian - stock.adobe.com)

Stuttgart. - Entscheidungen, die aus dem Affekt heraus getroffen werden, sind nicht immer die besten. Dass die damalige Kanzlerin Angela Merkel unmittelbar nach der Katastrophe im japanischen Fukushima ihren vorherigen Atom-Kurs nicht nur zu den Akten legte, sondern gar ins Gegenteil wendete, scheint demnach eine Affekt-Entscheidung gewesen zu sein, damals, vor 15 Jahren. Das suggerieren aktuell jedenfalls all die Stimmen, die nun von einem Re-Start der Kernenergie schwärmen. Die Kernkraft-Lobby erlebt einen neuen Frühling, und sie ist breit aufgestellt. Von der AfD über Markus Söder bis hin zur EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen wird das Loblied auf die Kernkraft gesungen.

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