Veranstaltungen Aus der Apokalypse des Johannes

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Pforzheim (pm). Am Samstag, 23. Februar, findet um 20.45 Uhr am Theater Pforzheim eine Lesung statt. Zu hören gibt es im Podium Texte aus der Apokalypse des Johannes. Unter anderem mit dieser Veranstaltung erinnert Pforzheim an die vernichtende Bombardierung am 23. Februar 1945, die die Stadt in Trümmer gehen ließ.

„Und ihnen wurde Vollmacht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Pest und durch die wilden Tiere der Erde“: Die Mythen der Welt sind reich an den furchtbarsten apokalyptischen Darstellungen, aber das wildeste Tier der Erde bleibt der Mensch. Ob Gilgamesch-Epos, nordisches Ragnarök, Offenbarung des Johannes, Mayakalender oder Armageddon-Fantasien aus Hollywood, der Weltuntergang als Zeiten wendende Katastrophe stellt sich, bei allen theologischen Implikationen, als von den Menschen selbst verursachtes Ereignis dar. Vielleicht folgen ein Gottesgericht und eine heilende Zukunftserwartung, das erzählen die Geschichten unterschiedlich. Doch die zentrale Symbolik prophezeit eine ungeheure Zerstörung. Und diese wurde immer wieder in der Geschichte der Menschheit erlebt, erlitten, aber eben auch verschuldet. Weitere Informationen unter www.theater-pforzheim.de.

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