Unsensibel

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CDU-Kritik trägt dazu bei, dass sich Bürger noch unsicherer fühlen

Unsensibel

Die eigenen vier Wände sind Wohlfühl- und Rückzugsort zugleich. In ihnen fühlt man sich sicher und geborgen. Nicht umsonst gibt es die Redewendung „My home is my castle“ – wörtlich: „Meine Wohnung ist meine Burg“. Sobald ein Einbrecher die heimische Idylle stört, ist es mit dem Gefühl der Sicherheit erst einmal vorbei. Diese Erfahrung musste Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) vor einigen Jahren am eigenen Leib machen. Umso befremdlicher mutet es an, dass die Christdemokraten mit eben solchen Ängsten der Bürger spielen, um das – ihrer Meinung nach – Versagen der grün-roten Landesregierung bei der Polizeireform und im Kampf gegen die Einbruchskriminalität zu unterstreichen. Zweifelsohne: Die Zahl der Einbrüche ist gestiegen. Jedoch, nicht nur in Baden-Württemberg – sondern in der ganzen Bundesrepublik. Das zeigt ein Blick in die Kriminalstatistik des vergangenen Jahres: 149500 Fälle von Wohnungseinbruchsdiebstählen wurden bundesweit registriert; 3,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. „Beim Wohnungseinbruchsdiebstahl hat die Polizei zunehmend mit länderübergreifend organisierten Banden aus Ost- und Südosteuropa zu tun“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums. Besonders beliebt sind bei den Tätern neben Großstädten vor allem Gebiete, die nahe an der Autobahn liegen. Dieses Kriterium trifft auf einen großen Teil des Enzkreises zu – der nächste Autobahnanschluss ist immer nah.

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