Unprofessionell

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Zur aktuellen Diskussion über den Bau eines Wohnheims der Caritas in Illingen: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Illingen und Schützingen, als aufmerksamer Leser der Lokalpresse stelle ich fest, dass nach dem Ausgang des Bürgerbegehrens erhebliche Unruhe in unsere Gemeinde gekommen ist. Der Vorschlag „Wohnheim Caritas im Wiesental“ steht am kommenden Sonntag, 14. Oktober zur Abstimmung. Also versuchte ich, eine ausgleichende Lösung zu finden und machte mich auf den Weg durch unsere Gemeinde und stellte fest, dass es einen weiteren, geeigneten Platz für das Caritas-Wohnheim gibt, nämlich das Ezel-Areal an der Luigstraße, mitten im Ort, leicht zugänglich und ideal als Anbindung zu einer erfolgreichen Stadtsanierung, beginnend am Rathaus und in Fortsetzung des schön gestalteten Luigareals. Da ersichtlich war, dass die Caritas auf dem Standort Wiesental besteht, trug ich meine Vorstellung der Bürgerinitiative „Erhaltung des Wiesentals“ vor, weil ich der Ansicht bin, dass eine wunderbare Grünfläche im Wiesental geschont werden muss und ein solches Projekt in die Ortsmitte gehört. Hierauf erfolgte eine gemeinsame Besichtigung des Ezel-Areals, an der auch Herr Caritasdirektor Lemke teilnahm. Dabei ist mir eine Bemerkung von Herrn Lemke aufgefallen: „Warum habe ich diesen Vorschlag nicht schon früher gesehen?“

Umso mehr befremdet mich die nun laufende Diskussion voller gegenseitiger Vorwürfe, Behauptungen und Unterstellungen, welche den Frieden in unserer Gemeinde auf künftige Zeit gefährden, egal, wie der Bürgerentscheid ausgeht. Nach wie vor bin ich der Ansicht, dass man der Bürgerschaft zwei Alternativen zur Abstimmung vorlegen soll. Es geht hier um eine demokratische Entescheidung, gesetzlich festgelegt in der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg. Das ist Fakt. Umso mehr musste ich die Vorwürfe von Herrn Lemke und Herrn Eiberger zur Kenntnis nehmen. Diese Vorwürfe der „persönlichen Verstrickung“ gegen Herrn Scheuermann und mich weisen wir schärfstens zurück. Das ist schlechter oder gar kein Stil. Es tut mir leid, aber die Vorbereitung des Verfahrens seitens der Gemeinde und der Caritas war unprofessionell.

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