Unaussprechlich gut gelungen

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Familien-Theaterwoche in Maulbronn erlebt mit Stück von Michael Ende ein faszinierendes Finale

Maulbronn. Zum Abschluss der zum ersten Mal von der Stadt Maulbronn veranstalteten Familien-Theaterwoche erlebten kleine und erwachsene Besucher eine fantastisch anmutende Vorstellung des Stücks mit dem fast unaussprechlichen Titel „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ nach dem 1989 erschienenen gleichnamigen Bestseller von Michael Ende, mit großem Aufwand brillant inszeniert vom „Theater auf Tour“ aus Frankfurt am Main.

Das „Theater auf Tour“ steht für aufwendige Produktionen.

Das „Theater auf Tour“ steht für aufwendige Produktionen. Foto: privat

Obwohl der anspruchsvolle Inhalt dieser zauberischen, surreal wirkenden Geschichte vor allem für kleine Kinder unter zehn Jahren, von denen viele in die Stadthalle gekommen waren, schwer zu verstehen war, verfolgten auch sie mit gespannter Aufmerksamkeit das überaus abwechslungsreiche, heitere, manchmal turbulente Geschehen auf der Bühne. Das lag zweifellos auch an dem mit üppiger Fantasie gestalteten Bühnenbild von Stefanie Volkmar und an den bunten, originellen Kostümen von Regina Glosauer. Die Mitarbeiter der Werkstätten des „Theaters auf Tour“ hatten bei der Schaffung der leicht zu verändernden, tourneegerechten Bühnenausstattung ganze Arbeit geleistet. Deshalb gab es für kleine und große Zuschauer auch viel zu entdecken. Beispielsweise war eine Wanduhr eingebaut, aus der jedoch kein Kuckuck heraussprang, um mit lautem Rufen die Stundenzahl mitzuteilen, sondern es kam ein weißer Finger zum Vorschein, auf den ein Hammer kräftig schlug. Nach jedem Schlag war ein qualvolles „Aua!“ zu hören.

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