Trickbetrüger sind weiter „hochaktiv“

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Pforzheim/Enzkreis (pol). Das Kriminalkommissariat in Pforzheim warnt aus aktuellem Anlass noch einmal dringend vor findigen Trickbetrügern, die es auf das Geld älterer Leute abgesehen haben. Nachdem Unbekannte Anfang September eine 80-Jährige um 16000 Euro betrogen hatten, händigte in der vergangenen Woche eine 66-Jährige 12000 Euro an angebliche Kriminalbeamte und Bankangestellte aus. Da es sich für die Täter um ein lukratives Geschäft handele, seien sie weiter hochaktiv, warnt die Polizei.

Inzwischen seien den Beamten des Kriminalkommissariats Pforzheim zwölf Fälle bekanntgeworden, in denen die Ganoven mit einfallsreichen Geschichten versuchen, insbesondere ältere Menschen in eine Falle zu locken, heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Polizeipräsidiums Karlsruhe. Die Masche ist annähernd immer die gleiche: Die Anrufer geben in Telefongesprächen vor, Verwandte, Bankangestellte, Kriminalbeamte oder andere Vertrauenspersonen zu sein, und täuschen Notlagen vor, aus denen sie nur mit Hilfe hoher Geldbeträge wieder herauskommen, erfinden ein gefährdetes Bankkonto oder andere mysteriöse Geschichten. Das Bargeld soll der Angerufene dann als Päckchen vor die Haustüre legen. Meist unbemerkt wird es dann von den Tätern selbst oder von Beauftragten abgeholt.

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