„Trennlinie entspricht nicht der Lebenswelt“

Enzkreis

Im Enzkreis zu wohnen und evangelisch zu sein, heißt bisher nicht, einem mit den politischen Grenzen deckungsgleichen Kirchenbezirk anzugehören. Eine Verbundlösung soll 2029 neue Strukturen schaffen. Experten sehen darin Chancen. Vor Ort soll sich wenig ändern.

Noch gehören die evangelischen Kirchen in (v.li.) Wiernsheim, Gräfenhausen und Dürrn zu unterschiedlichen Einheiten. Doch die Bezirksgrenzen sollen fallen. Fotos: Becker (2), Fotomoment

Noch gehören die evangelischen Kirchen in (v.li.) Wiernsheim, Gräfenhausen und Dürrn zu unterschiedlichen Einheiten. Doch die Bezirksgrenzen sollen fallen. Fotos: Becker (2), Fotomoment

Enzkreis. Vom 1. Januar 2029 an soll es, wie vom Mühlacker Tagblatt berichtet, im gesamten Enzkreis nur noch einen evangelischen Kirchenbezirk geben, wofür sich der Kirchenbezirk Mühlacker, die im Enzkreis liegenden Teile des seitherigen Kirchenbezirks Neuenbürg und der Kirchenbezirk Badischer Enzkreis zusammentun würden. Grenzen der Landeskirchen würden überwunden. Noch sind viele Schritte zu gehen, und noch mag sich manch einer fragen, welche Auswirkungen die neuen Strukturen mit sich bringen. Unsere Zeitung hat nachgehakt bei Dekan Jürgen Huber vom Dekanat Mühlacker, bei Pfarrer Markus Epting von der Verbundkirchengemeinde „Auf der Platte“ und auf ehrenamtlicher Seite bei Petra Klisa, der Vorsitzenden der Bezirkssynode des Kirchenbezirks Mühlacker.

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