„Tradition macht Stadtteil sympathisch“
Lokales Online
Ledige Mühlhäuser im Alter von drei Wochen bis 84 Jahre holen sich am Silvestertag ihre Neujahrsringle ab
Im Mühlhäuser Rathaus duftet es am Silvestermorgen immer wie in einer Backstube, wenn Sandra Knies (li.) an die ledigen Mühlhäuser die traditionellen Neujahrsringle ausgibt. Im Bild (v. re.): Cornelia und Ralf Braun, die Großeltern des halbjährigen Simon samt dessen Mutter Lisa Weis.Foto: Kollros
(Foto: Norbert Kollros mediko@web.de)
Mühlacker-Mühlhausen. Überliefert ist jedenfalls, dass sich immer am Silvestertag alle ledigen Mühlhäuser, „Kinder, Heiratsfähige und Alte“, sowie die Ortsobrigkeit vom Schultheiß bis zu den „Commundienern“ samt einst auch Nachtwächter, Dorfschütz und Fronmeister an einem knusprig herausgebackenen Hefeteigringle erfreuen sollen. Die mangels einer Bäckerei am Ort seit vielen Jahren aus der Backstube des Lienzinger Dorfbäckers Schmid kommen.
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