Tipps für die Gewässerpflege

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Tipps für die Gewässerpflege

Tipps für die Gewässerpflege

Ötisheim (vh). Beim sogenannten Gewässernachbarschaftstag haben Experten für eine naturschonende Gewässerunterhaltung im Enzkreis plädiert. Vertreter aus 24 Kreiskommunen nahmen an der Fortbildung in Ötisheim teil, bei der die Pflege und Entwicklung von Bächen und Wasserläufen unter Berücksichtigung der speziellen Bedürfnisse der dortigen Flora und Fauna im Fokus stand. Die Referenten Angelika Gross und Frank Hemsing vom Landratsamt Enzkreis sowie Thomas Köberle vom Landschaftserhaltungsverband Enzkreis gingen dabei auch auf Negativbeispiele ein. Köberle berichtet von einem krassen Fall, bei dem in einer Kommune ein Bach komplett ausgefräst worden sei. Die Referenten rieten zu einem sensiblen Umgang mit Fließgewässern und deren Tier- und Pflanzenwelt. Sie erläuterten, welche Arbeiten zu welcher Jahreszeit zu empfehlen seien und gingen dabei auch auf die Wahl der Gerätschaften und deren Handhabung ein. Bei einer Exkursion am Gründelbach zwischen Ötisheim und Corres sowie am Erlenbach in Ötisheim wurden Praxisbeispiele beleuchtet. Die Teilnehmer wurden dazu animiert, sich über „Gewässerentwicklungspläne“ Gedanken zu machen. Die Experten wiesen auch auf das gemeindliche Vorkaufsrecht von zehn Metern Fläche an Fließgewässern hin. Wichtig war der Gewässernachbarschaftstag auch in Sachen Netzwerkbildung. „Die Gemeindevertreter von Bauhöfen und Verwaltung sollen in Kontakt kommen“, sagte Angelika Gross. Wenn es Unsicherheiten bei der Pflege von Fließgewässern gebe, empfehle sich die Rücksprache mit ihr oder Frank Hemsing vom Umweltamt. Foto: Fotomoment

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