ThyssenKrupp: Stadtverwaltung bezieht Stellung
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Bürger äußert in einem Leserbrief Kritik am Genehmigungsverfahren
Mühlacker (pm/the). In einer ausführlichen Stellungnahme wehrt sich die Stadtverwaltung Mühlacker gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Genehmigungsverfahren für die Ansiedlung der Firma ThyssenKrupp System Engineering im Gebiet Lug-Osttangente. Erhoben wurden sie in einem Leserbrief eines Bürgers, den unsere Zeitung am Dienstag veröffentlicht hat.
Anders als im Leserbrief behauptet, heißt es in der schriftlichen Reaktion aus dem Rathaus, gebe es für das Gebiet Lug-Osttangente durchaus einen genehmigten und öffentlich einsehbaren Bebauungsplan. Schon der 2013 genehmigte Flächennutzungsplan sehe dort eine Gewerbefläche vor, und der daraus entwickelte Bebauungsplan sei seit dem 1. Februar 2014 rechtskräftig. Auch an den Festsetzungen, nach denen im östlichen Teil des Gebiets ein eingeschränktes Industriegebiet und im westlichen Teil in Richtung Krankenhaus ein eingeschränktes Gewerbegebiet vorgesehen sei, habe sich nichts geändert. Grund für die Änderung des Bebauungsplans sei, dass nun die gesamte Fläche von einer Firma genutzt werde. Deshalb sei keine innere Erschließungsstraße notwendig. „Weitere nennenswerte Änderungen des Plans waren“, heißt es im Schreiben an die Redaktion, „dass Lagerhäuser, Betriebe des Transports- und Speditionsgewerbes und sonstige Logistikbetriebe nun ausgeschlossen sind.“
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