Theater um die Kulturhauptstadt
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Pforzheim hat kein Geld für eine Bewerbung, aber private Unternehmer wollen aushelfen – Jetzt gilt es, eine Einigung zu erzielen
Nach einer Meinungsfindungsphase, die nicht nur das Klima im Pforzheimer Rathaus und Gemeinderat, sondern auch das Verhältnis zwischen Oberzentrum und Enzkreis belastete, deutet sich in der Debatte um eine Bewerbung der Goldstadt als Europäischer Kulturhauptstadt eine neue Option an. Örtliche Sponsoren wollen sich engagieren.
Vorbild und Ansporn für eine Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt? Mit dem Programm zum Goldstadtjubiläum 2017 ist in Pforzheim die Lust auf kulturelle Großprojekte gewachsen.Archivfoto: Roth
Pforzheim/Enzkreis. „Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles“, sagt Gretchen in Goethes „Faust“, und das Zitat behält auch dann seine Gültigkeit, wenn es um die Ambitionen der Goldstadt auf internationaler Bühne geht. Weil es dafür Geld braucht, das Pforzheim nicht hat, nahmen die Anhänger einer Bewerbung – an der Spitze (Kultur-)Bürgermeisterin Sybille Schüssler – prophylaktisch gleich noch die benachbarten Landkreise in die Pflicht, was wiederum den Kreistag des Enzkreises wenig begeisterte.
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