Tastend auf Entdeckungsreise

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DRK-Seniorenzentrum erhält sogenannte Nestel-Decken, die Menschen mit Demenzerkrankung als Anregung dienen

Mühlacker. Sachen gibt es, die man sich so eigentlich gar nicht vorstellen kann – zum Beispiel Nestel-Decken. Was es damit auf sich hat, erklärte Dagmar Müller aus Birkenfeld, die 18 solcher Wunderwerke als Geschenk ins Mühlacker DRK-Seniorenzentrum mitbrachte.

Elke May (2.v.li.) zeigt drei Bewohnerinnen der Demenzstation eine Nestel-Decke.

Elke May (2.v.li.) zeigt drei Bewohnerinnen der Demenzstation eine Nestel-Decke. Foto: Filitz

Die Decken sind 80 mal 80 Zentimeter groß, also bequem zu handhaben, und bieten in vielen Karos, die nicht größer als 20 mal 20 Zentimeter sein sollen, ungeahnte Möglichkeiten, um auf eine wahre Entdeckungsreise zu gehen. Bunt sind sie, jeder Flecken ist aus einem anderen Stoff, von seidig weich bis kratzig hart, dazwischen ein Schmusefell, kleine Taschen mit und ohne Inhalt, mit Knopf oder Reißverschluss zum Auf- und Zumachen, Haken, Ösen, kleine Ketten, lose Bänder zum Flechten, dazwischen ein Dichtring und ein Stückchen Isolierschlauch – eine schier unglaubliche Vielfalt, akkurat genäht und sicher befestigt, die Unterseite mit bunten bebilderten Stoffdrucken oder warmem Vliesmaterial gefüttert. Falls der Nutzer frieren sollte, hat er gleich eine Kniedecke. Und wozu das Ganze?

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