Tanzband-Ära trifft auf Moderne
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Tanzband-Ära trifft auf Moderne
Mühlacker (vh). Mit geschmeidig warmen Klängen und musikalischen Streicheleinheiten ist die Verena Handl Band am Freitagabend im Mühlacker Kino Scala aufgetreten und hat ihr Publikum restlos begeistert. In weißen Hemden, hellblauen Anzügen und dazu passenden hellblauen Krawatten erinnerten die Musiker an die Tanzband-Ära der 1920-er und 30-er Jahre. Mit den Fingern schnippend kamen die Künstler in den Kinosaal. Jochen Schmidt setzte sich ans Keyboard, Jens Schmidt nahm die Gitarre zur Hand. Beide stimmten Route 66 an. Dann betrat Sängerin Verena Handl die Bühne und übernahm mit ihrer tiefen Stimme den Geist dieses Swing- und Bluesklassikers. Rund und ruhig groovte das Lied, bei dem Verena Handl mit ihrem Gesang starke Akzente setzte. Diesem Stil blieb die Band mit den weiteren Musikern Frank Schmidt (Gitarre), Daniel Fleig (Bass) und Elias Bretschneider (Schlagzeug) treu und fügte so Vergangenheit und Moderne stimmig zusammen. Musikalisch wurden Rock und Pop in die Tanzband-Stilistik eingeflochten. Lieder wie One von U2, Lady in Black von Uriah Heep oder Time after time von Cindy Lauper und Interpretationen von Abba über Adele bis Sade erhielten damit einen postmodernen Charakter. Die 138 Besucher in der ausverkauften Scala ließen sich mitreißen, und als Verena Handls Vater, Manfred Rösch, auch noch mit der Querflöte die Band ergänzte, hielt es keinen Besucher mehr im Kinosessel. Foto: Fotomoment
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