Tanz auf dem Klimaschutz-Drahtseil

Enzkreis

Über die Erfolge im Kampf gegen den CO2-Ausstoß gibt es kontroverse Ansichten. Die größten Treibhausgastreiber sind im Enzkreis der Verkehr und die privaten Haushalte. Grünen-Sprecher sieht Ziele in Gefahr, während die Landkreisspitze sich auf einem guten Weg sieht.

Ein Fluss, zwei Ansichten: die Enz beim Hochwasser 1993 und ein austrocknendes Flussbett im Sommer 2014 (siehe Foto unten im Text). Beides sind Phänomene des Klimawandels. Fotos: Stadtarchiv/Goertz

Ein Fluss, zwei Ansichten: die Enz beim Hochwasser 1993 und ein austrocknendes Flussbett im Sommer 2014 (siehe Foto unten im Text). Beides sind Phänomene des Klimawandels. Fotos: Stadtarchiv/Goertz

Enzkreis. „Der Enzkreis ist aufgrund seiner topographischen Lage am Rande des Schwarzwalds stärker vom Klimawandel betroffen als andere Regionen“, haben Experten der Universität Freiburg festgestellt, die den Landkreis bei einem Pilotprojekt zu den Folgen des Klimawandels unterstützt haben. „Eine nachhaltige Entwicklung und der Schutz des Klimas können nur bewältigt werden, wenn möglichst viele an einem Strang ziehen“, weiß Landrat-Stellvertreterin Dr. Hilde Neidhardt, die kürzlich im Umwelt- und Verkehrsausschuss des Kreistags die CO2-Bilanz des Enzkreises vorgestellt und die Bemühungen des Landratsamtes skizziert hat, bis 2040 selbst klimaneutral zu werden. Wie wichtig das Thema genommen wird, zeigt nicht nur, dass inzwischen ein Treibhausgasneutralitätskonzept für das Landratsamt vorliegt, das der Kreistag am 4.Juli verabschieden soll, sondern auch, dass der Kreis in der kommenden Woche bei einer Klimakonferenz die Akteure aus Politik, Verwaltung, den Stadtwerken und Unternehmen an einen Tisch bringen will.

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