Tagung im Waldensermuseum

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Ötisheim-Schönenberg (pm). Eine wissenschaftliche Tagung am 5. und 6. Oktober im Waldensermuseum in Schönenberg befasst sich mit dem Thema „Wandern auf Waldenser- und Hugenottenwegen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert“. Die Europäische Kulturroute „Hugenotten- und Waldenserpfad“ ist ein neuer historischer Weg auf den Spuren der Flüchtlinge und Vertriebenen, der seit 2009 umgesetzt wird und sich stetig ausdehnt. Er beginnt in Mialet in den französischen Cevennen und in Saluzzo (Italien) und endet in Nordhessen.

Die Referenten kommen aus Frankreich, den Niederlanden, Italien und Deutschland. Sie beleuchten das Phänomen der frühen Bildungswanderungen und der gegenwärtigen Wanderangebote auf Hugenotten- und Waldenserwegen als spezifische Form des Kulturaustauschs und der Kulturidentifikation. Die Referate liegen in deutscher Übersetzung vor. Die Leitung hat Dr. Albert de Lange, Veranstalter ist der Verein Hugenotten- und Waldenserpfad mit Unterstützung durch die Deutsche Waldenservereinigung. Die Tagung beginnt am Freitag, 5. Oktober, um 13.30 Uhr und setzt sich am Samstag bis 14 Uhr fort. Am Samstagnachmittag gibt es die Möglichkeit, auf einem gemeinsamen Spaziergang auf dem Hugenotten- und Waldenserpfad um Schönenberg die Gespräche fortzuführen.

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