Tätliche Angriffe auf Polizei nehmen zu
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Sprecher des Präsidiums Pforzheim bestätigt besorgniserregende Tendenz in der Region: „Wir haben immer wieder verletzte Kollegen zu beklagen.“ Ordnungshüter werden beleidigt und angespuckt. Jugendliche sind zunehmend mit Messern unterwegs.
Pforzheim/Enzkreis/Ludwigsburg. Bei den schweren Ausschreitungen am Wochenende in Stuttgart wurden nach Medienberichten 19 Polizeikräfte verletzt. Im Einsatz waren in der Nacht auf Sonntag in der Landeshauptstadt circa 280 Polizisten, darunter auch 14 Ordnungshüter aus dem Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheims. Von ihnen sei glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen, sagte Sprecher Frank Otruba am Dienstag unserer Zeitung.
Doch das ist auch im Alltag der Polizisten des Pforzheimer Präsidiums keineswegs immer so. Die Zahlen der verbalen sowie der körperlichen Angriffe seien gestiegen, weiß Frank Otruba aus Erfahrung. Und zwar schon lange vor der Corona-Krise. Eine Zahl macht die besorgniserregende Tendenz deutlich: Von 2018 auf 2019 hätten die tätlichen Angriffe um 47 Prozent zugenommen.
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