Tänzerin wird zum Musikinstrument
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Gala zugunsten der AIDS-Hilfe: Ballettabend am Theater – Abwechslungsreiche Darbietungen
Pforzheim. Tradition hat die internationale Ballett-Gala zugunsten der AIDS-Hilfe Pforzheim im Großen Haus des Theaters. In diesem Jahr beteiligten sich acht Compagnien aus vier europäischen Staaten mit zehn Produktionen an der rund zweieinhalbstündigen Vorstellung.
Den Rahmen bildeten zwei Ausschnitte aus dem erst vor rund zwei Monaten am selben Ort uraufgeführten Ballett „Der Kuss“ des Pforzheimer Ballettdirektors Guido Markowitz, der an diesem Abend auch durchs Programm führte. In dem von dem gleichnamigen Gemälde des Wieners Gustav Klimt inspirierten Werk stand das gesamte Pforzheimer Ballett auf der Bühne und konnte Zeugnis von seiner nicht nur technischen Qualität ablegen. „Sur la Plante des Pieds“ heißt die Arbeit, die die im belgischen Eupen beheimatete Compagnie Irene K. nach Pforzheim brachte. Choreographiert war das von Swende Obrocki gestaltete Solo, bei dem die nicht nur Viola spielende, sondern auch ihre Stimme lautmalerisch einsetzende Dominica Eyckmans den musikalischen Part übernahm, von Irene Bourget-Kalbusch. Dabei zeigte es sich, dass die Namensgeberin der Schule, die 1970 mit dem Tanzunterricht begann, in erster Linie auf zeitgenössischen Tanz und Performances spezialisiert ist. Auf dieser Linie lag auch die vor allem den Körper krümmende Vorführung.
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