TV Pforzheim zieht ins DM-Halbfinale ein

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Rugby-Team bezwingt RK Heusenstamm 40:12

Pforzheim (pm). Coach John Willis hatte nur ein Ziel: Er wollte mit dem TV Pforzheim unbedingt gegen Heusenstamm gewinnen, um seiner Mannschaft die Chance auf die Titelverteidigung zu erhalten. Würde der deutsche Rugbymeister seine Krise mit drei Auswärtsniederlagen in der Rückrunde der Bundesliga Süd mit einem Heimsieg gegen den RK Heusenstamm überwinden? Die Antwort gab das Team auf dem Feld: Nach einem packenden Spiel gegen hochmotivierte Hessen, die zuletzt drei Siege in Folge geholt hatten, konnten die TVP-Fans im Eutinger Stadion am Rattachweg einen 40:12-Sieg ihrer „Rhinos“ bejubeln. Da gleichzeitig der hartnäckigste Verfolger, die drittplatzierte RG Heidelberg, überraschend mit 19:24 beim SC Neuenheim patzte, kann der TVP nicht mehr vom zweiten Platz verdrängt werden. Damit haben sich die Pforzheimer im sechsten Jahr ihrer Bundesliga-Zugehörigkeit zum sechsten Mal einen Platz im Halbfinale der Playoffs der Deutschen Rugby-Meisterschaft gesichert. Gegner wird der RK 03 Berlin sein, den der TVP im Vorjahr ebenfalls im DM-Halbfinale und dieses Jahr im Viertelfinale des DRV-Pokals besiegen konnte.

In der ersten halben Stunde sah es gegen Heusenstamm allerdings nicht nach einem Durchmarsch der Pforzheimer aus. Der RK Heusenstamm bot kämpferisch eine starke Leistung, die auch in der zweiten Hälfte dafür sorgte, dass der TVP nicht höher gewinnen konnte, obwohl Pforzheim schon ins RKH-Malfeld eingedrungen war. Die nach 15 Minuten erzielte 14:0-Führung des TVP durch zwei erhöhte Versuche von Matthew Bressons und Tim Kasten hielt nur sieben Minuten, dann legten die Hessen ihren ersten Versuch. Kasten konnte zwar noch kurz vor dem Pausenpfiff einen Versuch nachlegen, doch der 21:7-Halbzeitstand spiegelte nur bedingt eine Überlegenheit des TVP wider, der sich auch in der zweiten Matchhälfte kräftig ins Zeug legen musste, um den Gegner auf Distanz zu halten. Nach einer Stunde Spielzeit allerdings hatte der TVP durch zwei weitere Versuche von Lee Murray und Ali Sürer das spannende Spiel vorzeitig entschieden. Am Ende konnte sich die individuelle Klasse der Pforzheimer Spieler gegen das Heusenstammer Kollektiv durchsetzen.

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