Studie sieht „Eigenheim-Flaute“ im Enzkreis
Enzkreis
Aus der „Nestbauer-Generation“ drohe eine „Generation Miete“ zu werden, lautet die Bilanz einer Untersuchung des Pestel-Instituts, die auch die Lage in der Region in den Blick nimmt. Gerade junge Menschen könnten es sich kaum mehr leisten, ein Haus zu bauen oder zu kaufen.
Mehr als nur das Zuhause: Die eigenen vier Wände sind ein wichtiger Baustein für die Altersvorsorge. Der Staat sollte Wohneigentum auch deshalb wieder intensiv fördern, so eine aktuelle Wohnungsmarkt-Studie. Foto: Nils Hillebrand
Enzkreis. Wenig Chancen aufs eigene Haus: Der Enzkreis hat im vergangenen Jahr nur 102 Wohnungen in neu gebauten Ein- und Zweifamilienhäusern dazubekommen. Das sah am Anfang des Jahrzehnts (2020 bis 2022) noch deutlich besser aus: Da sind beim Bau von Eigenheimen im Enzkreis im Schnitt 212 Wohnungen mehr entstanden – nämlich 314 pro Jahr. Das geht aus einer regionalen Wohnungsmarkt-Untersuchung hervor, die das Pestel-Institut erstellt hat. Die Analyse ist Teil der Studie „Soziale Aspekte des Wohneigentums“. Darin hat das Forschungsinstitut im Auftrag der Schwäbisch Hall-Stiftung „bauen – wohnen – leben“ die Situation von Wohneigentum untersucht. Im Fokus dabei auch: der Enzkreis.
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