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Enzkreis (fl). „Russischer Bär“ oder „Spanische Flagge“ heisst dieser hübsche Falter. Der Name ist aber nicht das einzig Auffällige an dem derzeit an vielen Stellen im Enzkreis und im Heckengäu zu beobachtenden Insekt. Öffnet die Spanische Flagge ihre Flügel, wird aus dem ansonsten eher unauffälligen Tierchen nämlich ein prachtvoller Schmetterling. Genauer gesagt ein Nachtfalter. Der „Russische Bär“ gehört nämlich zu den vielen tagaktiven Nachtfaltern. Im August und September kann man die nach europäischem Recht streng geschützte Art meist in den Wäldern, gelegentlich aber auch in Steinbrüchen oder an offenen Hängen des Enzkreises beobachten. Im Sommer legt das Weibchen ihre Eier auf dem Boden ab. Die Raupen schlüpfen dann im September und überwintern in den folgenden Monaten unter der Pflanzendecke. Bis in die größte deutsche Boulevardzeitung hat es der Nachtfalter übrigens als Übeltäter in den Augen mancher Menschen schon einmal gebracht. Als besonders geschützte Art hat er nämlich sogar das Potenzial, die Genehmigung für Neubaugebiete oder andere Baumaßnahmen zu erschweren.
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