Sternenfels kann Quote nicht erfüllen
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Sternenfels (lh). Laut Mitteilung des Landratsamts muss Sternenfels bis zum 31. März zusätzlich zu den 15 bereits im Ort lebenden Flüchtlingen in Anschlussunterbringung (AU), den sechs Jugendlichen und den fünf Menschen in vorläufiger Unterbringung neun weitere Flüchtlinge in AU aufnehmen. Das sind diejenigen, die anerkannt sind und für die die Kommune zuständig ist.
Wie allerdings Rathauschef Werner Weber dem Gremium in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag mitteilte, können bis Ende des kommenden Monats nur fünf Personen in der AU in Sternenfels unterkommen. Sprich, es ergeben sich vier Fehlbelegungen. Für Gemeinden, die ihrer Unterbringungsverpflichtung zwischenzeitlich nicht nachkommen können, bietet der Landkreis die Möglichkeit, für maximal sechs Monate Plätze zur Verfügung zu stellen. Einstimmig gab der Gemeinderat einem öffentlich-rechtlichen Vertrag, der den Kostenausgleich regelt, grünes Licht. Im Haushaltsplan 2017 sollen dafür Ausgabemittel in Höhe von rund 35000 Euro veranschlagt werden.
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