Stellenplan sorgt für heftigen Schlagabtausch

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CDU-Fraktionsvorsitzender Günter Bächle wehrt sich gegen „Drohkulisse“ von Kreisverwaltung und Personalrat

Enzkreis. Welche der zehn der von der Kreisverwaltung beantragten 23,5 neuen Stellen unbesetzt bleiben sollen, so wie es der Verwaltungsausschuss des Kreistags am Donnerstag einmütig bestimmte, wird in den nächsten Wochen die Dezernentenriege mit Landrat Karl Röckinger und dem Personal- und Organisationsamt ausloten müssen. „Die Priorisierung überlassen Sie bitte uns“, hatte der Landrat bereits in der Sitzung die Kreisräte gebeten.

Als konkretes Beispiel nannte Karl Röckinger die Situation in der Kommunalaufsicht, wo der Amtsleiter schwer erkrankt und seine Rückkehr noch nicht absehbar sei, so dass zur „Aufrechterhaltung eines geordneten Betriebs“ vor allem im Interesse der Kreisgemeinden eine personelle Aufstockung unumgänglich sei. „Wir bekommen sonst mit dem Regierungspräsidium als unserer Rechtsaufsicht Probleme“, ergänzte der Landrat. Ungeachtet dessen äußerten die Kreisräte die Bitte, vorgetragen durch Werner Henle (FWV), im Frühjahr im zuständigen Verwaltungsausschuss ohne Zeitdruck den Stellenplan der Kreisverwaltung zu beraten. Und zu dem Zeitpunkt wollen die Kreisräte dann auch wissen, welche der neu beantragten Stellen nun besetzt wurden beziehungsweise werden und welche nicht.

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