Steinegg: Vorwürfe ärgern den Landrat
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Enzkreis (pm). Das Hickhack um die Unterbringung von Asylbewerbern im ehemaligen Altenheim in Steinegg nimmt kein Ende. „Von einer unzureichenden Betreuung kann gar keine Rede sein“, widerspricht Landrat Karl Röckinger Äußerungen, die offenbar bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Steinegger Bürgervereins gefallen seien. Das Landratsamt habe die erste Familie in der neuen Unterkunft für Asylbewerber „abgesetzt und sich selbst überlassen“, wurde dort laut Zeitungsberichten kritisiert. „Diese Vorwürfe sind unverschämt und entbehren jeglicher Grundlage“, sagt Röckinger.
„Die Familie wurde von unserem Personal am späten Vormittag ins neue Wohnheim gebracht“, schildert laut Mitteilung des Landratsamts der zuständige Ordnungsamtsleiter Andreas Kraus den Vorgang. Er habe, als er von dem Vorwurf hörte, umgehend bei der Heimleitung und dem Hausmeister nachgefragt: Demnach habe die Familie direkt nach der Ankunft einen Vorschuss auf die Geldleistungen erhalten. Anschließend sei der Hausmeister mit dem Vater zum Einkaufen in einen Supermarkt gefahren. Frau und Kinder seien in der Unterkunft geblieben, um sich einzurichten. „Nach der Rückkehr besorgte der Hausmeister noch für die Familie ein benötigtes Medikament in der Apotheke.“
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