Ständiger Wandel prägt das Land
Enzkreis
Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg beleuchtet die Entwicklung der Einwohnerzahl in Baden-Württemberg. Hier leben derzeit rund elf Millionen Menschen. Nur sieben Millionen wären es ohne den Zuzug aus anderen Bundesländern und dem Ausland.
Auf der Ziegelhöhe wird gebaut, damit wird die Einwohnerzahl steigen – durch Zuzug, den es immer gab und den die Statistiker nun genau beleuchtet haben. Foto: Weimper
Enzkreis/Stuttgart. Die Dürrwächters, die Neuweilers, die Blumers, Hochwalds und Jaggys, die Bellons, die Bonnets, die Blancs und Jourdans, die Angermaiers und Aschingers haben etwas gemeinsam: Sie werden sich, wenn es sie nicht mittlerweile in andere Regionen verschlagen hat, als Baden-Württemberger fühlen. Dabei sind ihre Wurzeln in der Schweiz, den Tälern der Waldenser, bei den Hugenotten oder im heutigen Österreich zu suchen. Sie alle verließen aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat und wurden sesshaft im Raum, der heute als Baden-Württemberg in der Landkarte verankert ist. Die Liste ließe sich schier unbegrenzt fortsetzen mit Familien, die in jüngerer Zeit aus anderen Bundesländern zuzogen oder beispielsweise einen griechischen, türkischen, italienischen Pass besaßen oder besitzen. Über die Jahrhunderte hinweg zeigt sich: Die einzige Konstante in der Bevölkerungsentwicklung ist die Entwicklung selbst – die eben von Zuzügen und Wegzügen, die es ebenfalls reichlich beispielsweise in Richtung Nordamerika oder Osteuropa gab, geprägt ist.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen