Stadt zeigt Arbeiter-Samariter-Bund an

Stuttgart

Viele Kinder mit Behinderung können nicht zur Schule, weil sie keine Schulbegleitung haben. Die Aussagen von Stadt und ASB widersprechen sich. Jetzt gibt es eine Strafanzeige.

Bei einer Protestaktion im Rathaus haben Eltern und Kinder auf ihre Situation aufmerksam gemacht – und eine schnelle Lösung sowie eine Entschuldigung gefordert.

Bei einer Protestaktion im Rathaus haben Eltern und Kinder auf ihre Situation aufmerksam gemacht – und eine schnelle Lösung sowie eine Entschuldigung gefordert.

(Foto: Lichtgut/Kovalenko)

Stuttgart - Die Landeshauptstadt stellt Strafanzeige gegen den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Darüber informiert der Sprecher Sven Matis in einer Pressemitteilung. Der ASB hatte im Auftrag der Stadt Leistungen der Schulbegleitung übernommen. Das Vertragsverhältnis war Anfang Februar fristlos gekündigt worden. Der Grund dafür war nach Aussagen der Stadt „ein gesetzlich normierter außerordentlicher Kündigungsgrund“.

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