Stadt Maulbronn plant Zuschuss für „Öko-Pflanzen“
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Geld für biologisch wertvolle Gewächse in privaten Gärten
Maulbronn. Gemeine Felsenbirne, Kornelkirsche, Hainbuche oder Sanddorn: es gibt unzählige Möglichkeiten, den heimischen Garten mit Gewächsen zu bepflanzen, die nicht nur hübsch ausschauen, sondern auch für Insekten und andere Tiere einen Nutzen haben. Bei den Haushaltsberatungen dieses Jahres hatte die Liste Mensch und Umwelt (LMU) genau darauf hingewiesen und angeregt, eine ökologische wertvolle Bepflanzung von privaten Gärten zu fördern. Dies könnte ein kleiner Beitrag gegen das rasante Insekten- und Artensterben sein. Der Antrag der LMU stieß bei den anderen Fraktionen auf offene Ohren. Jetzt lässt die Verwaltung in der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung, die am 8. Juli um 19 Uhr in der Stadthalle beginnt, über eine entsprechende Förderung abstimmen.
Mit einem Zuschuss von fünf Euro pro gepflanztem Strauch will die Stadtverwaltung einen Anreiz schaffen, einheimische Gewächse zu pflanzen und dadurch das Nahrungsangebot für Insekten und Vögel zu erhöhen. „Darüber hinaus tragen üppig begrünte Gärten und Vorgärten zu einer nachweislich positiven Beeinflussung des Kleinklimas im Stadtbereich bei – in Zeiten des Klimawandels und damit immer stärker zunehmender Hitzeperioden ein nicht zu unterschätzender Gesichtspunkt“, heißt es in der Sitzungsvorlage der Verwaltung. Der LMU sind besonders die geschotterten Flächen ein Dorn im Auge, die seit einigen Jahren anstelle von Pflanzen in privaten Gärten verstärkt zu sehen sind. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund sieht auch die Verwaltung in der Förderung das richtige Signal.
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