Spürnasen nehmen Enztal unter die Lupe
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Biologen fahnden in Mühlacker und Mühlhausen nach seltenen Arten – Naturerbe soll für kommende Generationen bewahrt werden
Teile der heimischen Natur stehen bereits seit längerer Zeit unter ganz besonderem Schutz. Doch erst jetzt schwärmen Experten aus, die – zum Beispiel im Enztal – nach seltenen Tier- und Pflanzenarten fahnden. Die mühsame Kleinarbeit hat den Sinn, den Bestand wertvoller Biotope langfristig zu garantieren.
Im Enztal sind viele seltene Tier- und Pflanzenarten zuhause. Damit das so bleibt, erarbeiten Experten derzeit einen Managementplan für spezielle Schutzgebiete. Foto: Sadler
Mühlacker. Das Enztal bei Mühlacker und insbesondere auf dem Abschnitt zwischen Mühlhausen und Roßwag gilt seit Jahren auf höchster politischer Ebene als besonders schützenswert. Mit dem europäischen Schutzgebietssystem Natura 2000 haben sich die Staaten der EU den Erhalt der biologischen Vielfalt zum Ziel gesetzt. Bereits 1992 beschlossen sie mit der FFH-Richtlinie (Fauna, Flora und Habitat) den Aufbau eines grenzübergreifenden Netzes, um wertvolle Lebensräume und gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu schützen und damit das europäische Naturerbe für kommende Generationen zu bewahren. Die verschiedenen FFH-Gebiete bilden mit den bereits 1979 im Rahmen der EU-Vogelschutzrichtlinie erfassten Flächen das Natura-2000-Netz
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