Spielwaren Roller hofft auf eine Fortsetzungsstory

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Bank sucht für scheidenden Einzelhändler nach einem Nachfolger

Mühlacker. Gerhard Steegmaier, Inhaber von Spielwaren Roller an der Mühlacker Bahnhofstraße, ist immer noch auf der Suche nach einem Nachfolger. Der Einzelhändler wünscht sich, dass in den Räumlichkeiten seines Geschäfts auch künftig Spielwarenartikel verkauft werden. Doch ob dieser Wunsch in Erfüllung geht, ist momentan völlig offen. „Es ist alles in der Schwebe“, sagt Steegmaier zum aktuellen Stand der Verhandlungen. Der Einzelhändler, der 1972 in Mühlacker anfing, hat die Suche nach einem Nachfolger in die Hände einer Bank gelegt, die mit mehreren Interessenten im Gespräch ist.

Noch bis zum 28. Februar haben Kunden die Möglichkeit, im Rahmen des Räumungsverkaufs bei Spielwaren Roller auf Schnäppchenjagd zu gehen. „Dann ist Schluss“, kündigt Steegmaier an, der sein Engagement in Mühlacker nie bereut hat. „Ich würde es noch mal machen“, sagt der Ludwigsburger im Gespräch mit unserer Zeitung. Sein Geschäft befinde sich in der Stadt in der besten Lage auf der richtigen Straßenseite. Und auch an Kaufkraft mangele es in Mühlacker nicht, sagt Steegmaier, der betont, dass die Kunden die Artikel beim Handel vor Ort im Gegensatz zum Einkauf im Internet zur Bewertung in die Hand nehmen könnten. Dazu kämen noch Service und Beratung, die Online-Händler nicht in vergleichbarem Ausmaß bieten könnten. Findet sich ein Nachfolger, kann und muss alles ganz schnell gehen. „Vier bis spätestens acht Wochen nach der Schließung sollte das Geschäft wieder öffnen“, sagt Steegmaier.

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