Spielautomaten kosten mehr
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Mühlacker Gemeinderat beschließt einstimmig eine Verdoppelung des Steuersatzes für Aufsteller
Offenbar leicht gefallen ist es dem Mühlacker Gemeinderat am Dienstagabend, die Vergnügungssteuer auf Geldspielautomaten zu erhöhen, hatten doch erst kurz zuvor OB Frank Schneider und Stadtkämmererin Martina Rapp bei der Einbringung des Etatentwurfs für 2014 den Stadträten die desaströse Haushaltslage vor Augen geführt (unsere Zeitung hat berichtet).
Mit der Verdoppelung des Steuersatzes für Geldspielautomaten erwartet Mühlacker ab 2014 knapp eine Viertelmillion Euro Mehreinnahmen in seiner Stadtkasse. Foto: Kollros
Mühlacker. Statt 10 müssen die Automatenaufsteller ab kommendem Jahr 20 Prozent des Einspielergebnisses abführen, was geschätzte 460000 statt aktuell 240000 Euro in die klamme Stadtkasse spülen dürfte. Die Verwaltung hatte diese Erhöhung vor allem damit begründet, dass seit über sechs Jahren an dieser Steuerschraube nicht mehr gedreht worden sei, und der Mühlacker Steuersatz von zehn Prozent im Städtevergleich „am unteren Limit“ liege.
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