Spart sich die Wirtschaft kaputt?

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Zum Thema Fachkräftemangel:

Im „Ländle“ fehlen 20000 Ingenieure, und das Land und die Wirtschaft schlagen Alarm. Dieser Mangel ist seit langem bekannt, und die Größenordnung war abzusehen. Es wäre auch sicher zum Teil zu verhindern gewesen, wenn statt Zeitverträge unbefristete Verträge denen angeboten worden wären, die das Land, den Staat in der jüngsten Vergangenheit verlassen haben (vor kurzem bemängelten Wirtschaftsverbände die hohe Zahl der Abwanderer). Alte Fachkräfte zu behalten, ist in aller Regel nicht eine Frage des Geldes, mit dem man zur Zeit die Aufgabe der Arbeitsstelle zu verhindern versucht, sondern das Angebot eines altersgerechten Arbeitsplatzes, verbunden mit flexibleren Arbeitszeiten. Dies ist wahrscheinlich aber ein wenig geldintensiver als die Anwerbung von Fachkräften aus Nahost, Südeuropa oder anderem Ausland, obwohl man weiß, dass die Anwerbung von Spezialisten aus Indien kläglich gescheitert ist. Wenn weiter die gewinnbringende Produktivität alleiniges Kriterium für menschliche Arbeit ist, wird sich die Wirtschaft selbst kaputt sparen; schade drum.

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