Sparkasse startet Neubau ihrer Zentrale
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Grundsteinlegung: Das Kreditinstitut will ihr neues Hauptquartier in Pforzheim in den kommenden zwei Jahren fertigstellen
Der Bau des neuen Hauptquartiers der Sparkasse Pforzheim Calw hat an diesem Dienstag begonnen. Das Gebäude soll in etwa zwei Jahren fertig sein.
Grundsteinlegung am Pforzheimer Sparkassen-Neubau: Sparkassen-Chef Stephan Scholl (v. li.), Helmut Riegger, Landrat des Landkreises Calw, Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch und Architekt Jürgen Alshut verfüllen eine Dokumenten-Kassette.Foto: Huber
Pforzheim. „Es wird unser Flaggschiff sein, aber kein spätbarockes Schloss werden“, beschrieb Stephan Scholl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, am Dienstag bei der Grundsteinlegung für den Neubau der Zentrale des Instituts dessen neuerliches Investitionsvorhaben in „mittlerer zweistelliger Millionenhöhe“. Anstelle des bisherigen Hauptquartiers mit seiner maroden Bausubstanz entsteht bis in zwei Jahren ein sechsgeschossiger Neubau, „mit dem wir mehrere dringliche Probleme lösen“. Die Fundamente des abgetragenen Altbaus stammen noch aus der zweiten Hälfte der 1920er Jahre. Und nach der Zerstörung der Stadt im Jahr 1945 wurde an gleicher Stelle das Gebäude wieder aufgebaut, freilich mit aus heutiger Sicht vielerlei Unzulänglichkeiten: Scholl benannte die Probleme in puncto Brandschutz, Logistik, Statik und zunehmender Feuchtigkeit im Bereich des Kellers, wo sich auch die noch ursprüngliche Tresorhalle befand. Kurzum: Das Sparkassenhaus habe sich in einem teilweise „maroden und nicht mehr sanierungsfähigen“ und außerdem einem „energetisch völlig unbefriedigenden Zustand“ befunden.
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