Sorge nach Hinweis auf Giftköder

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Mühlacker Neubürgerin besorgt wegen angeblicher Gefahr für Hunde.

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Hundehalter in Sorge. Symbolfoto: Huber

Mühlacker/Enzkreis (oda). „Wir haben zwei Hunde und sind natürlich mehr als beunruhigt, so dass man sich auch nicht mehr richtig wohlfühlt“, schildert eine Mühlacker Neubürgerin, die am Senderhang wohnt, ihre derzeitige Gefühlslage beim Gassigehen rund um ihre neue Adresse. Grund dafür seien Berichte, die ihr zufolge in der Nachbarschaft kursierten.Den Gerüchten zufolge würden im Wohngebiet Senderhang Giftköder verteilt, zwei Hunde seien bereits daran verendet. Bei der Polizei sind allerdings keine derartigen Fälle bekannt. Nicht einmal Hinweise auf Giftköder seien bisher bei der Polizei für Mühlacker in diesem Jahr aktenkundig geworden, informiert Simone Unger von der zuständigen Pressestelle des Präsidiums Pforzheim.In Knittlingen war die Bedrohung zuletzt jedoch akut: Im Wohngebiet Schillerhöhe hatte ein Unbekannter mehrere Giftköder ausgelegt, wie die Polizei im Juli 2019 warnte. Die Giftfallen waren einer Hundehalterin aufgefallen. Die Polizei untersuchte die mit reichlich Rattengift präparierten Frikadellen. Damals gab es keine Hinweise darauf, dass ein Tier zu Schaden gekommen wäre. Die Tierschutzorganisation Peta setzte 500 Euro Belohnung aus für Hinweise auf mögliche Täter.In Pforzheim habe es laut dem Polizeipräsidium dieses Jahr am 2. August am Buckenberg einen verdächtigen Fund gegeben. Eine Passantin habe eine Dose Nassfutter im Gebüsch entdeckt, die mit einer weißen Substanz präpariert gewesen sei. Die Dose habe jedoch keine „verwertbaren Spuren“ getragen. Verdächtige Beobachtungen sollten der Polizei Mühlacker gemeldet werden, Telefon 07041/96930.

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