Sondersitzung steht aus

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Die Firma Fischer hält an ihrem Deponieplan für den Steinbruch Lauster fest und die Stadt an ihrem Plan für eine Sondersitzung

Maulbronn. Es ist still geworden in der Debatte um die Zukunft des Steinbruchs Lauster in Maulbronn. Eigentlich hätte über die Pläne der Firma Fischer Weilheim, die den Steinbruch übernehmen und als Mülldeponie nutzen will, in einer Sondersitzung des Gemeinderats diskutiert werden sollen. Die Corona-Krise durchkreuzte diesen Plan der Stadtverwaltung, die mit der Sitzung auf eine Forderung der Bürgerinitiative reagiert hatte, die die Pläne von Fischer ablehnt. Was ist in den vergangenen Wochen, die von Corona überschattet waren, in Sachen Lauster-Steinbruch passiert? „Wir halten an unserem Plan für eine Deponie der Klasse I ohne Asbest-, Mineralfaserabfälle und ohne Rückbauabfälle aus Kernkraftwerken fest, und wir betreiben intern die Aufklärung der ein oder anderen technischen Fragestellung“, sagt Albrecht Tschackert, der bei Fischer für die Entwicklung von Entsorgungsanlagen zuständig ist. „Wir sind aber noch weit weg von einem Planfeststellungsantrag“, sagt Tschackert mit Blick auf mögliche Spekulationen, das Thema könnte im Windschatten von Corona forciert werden. „Behördlich ist kaum etwas passiert.“ Die öffentliche Sondersitzung des Gemeinderats, zu der auch ein Deponie-Experte der LUBW sowie Vertreter der BI eingeladen sind, solle noch stattfinden, sagt der Maulbronner Bauamtsleiter Timo Steinhilper auf Nachfrage.

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