„Sinkflug der Konjunktur“ verhagelt Jahresziel
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Präzisions-Drehteilhersteller Geissel hat mit Eintrübung der Wirtschaftslage zu kämpfen – Geschäftsführung will an Zielen festhalten
Mühlacker-Lienzingen. Eine vorweihnachtliche Betriebsfeier mit der gesamten Belegschaft des Präzisions-Drehteileherstellers Geissel in Lienzingen bildete erstmals den Rahmen für die traditionelle Ehrung langjähriger Mitarbeiter. Die seit über fünf Jahrzehnten abgehaltene Jubilarfeier in weitaus kleinerem Rahmen war infolge der Betriebsaufgabe des Diefenbacher „Rössle“ durch die Familie Fazler dort nicht mehr möglich. So entschloss sich die Inhaberfamilie Seidel zu einem neuen Format – in jeglicher Beziehung – in der Ötisheimer „Krone“.
Traditionelle Jubilarehrung beim Präzisionsdrehteile-Hersteller Geissel in Lienzingen (v. li.): Peter und Vanessa Seidel, Regina Jäger (40 Jahre), Sergej Eliseev (20 Jahre), Emma Gorb (15 Jahre) und Geschäftsführer Marc Seidel. Foto: Kollros
Gleichwohl war es dem Geschäftsführer Marc Seidel zufolge nicht nur zum fröhlichen Feiern zumute, denn in seinem Rückblick auf das Geschäftsjahr sprach er von Höhen und zunehmenden Tiefen, die Konjunkturdelle habe sich auch auf sein Unternehmen voll ausgewirkt. Bis Mai habe man noch von einer positiven Entwicklung mit ebensolchen Aussichten auf das restliche Jahr sprechen können, doch der einsetzende „Sinkflug der Konjunktur“ habe das Jahresziel bei Geissel gehörig verhagelt, man werde die Bilanz mit einem Umsatzrückgang abschließen.
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