Sinfoniekonzert „Ritt in die Prärie“

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Pforzheim (pm). Leere Straßen, ein vorbeifliegender Steppenläufer, vom Goldrausch und der Sonne geblendete Cowboys mit Whiskeygläsern und heiße Mittage mit meist tödlich endenden Showdowns. Man kann schon einmal sein Pferd satteln für einen Ausflug in diese nordamerikanische Steppenlandschaft mit der Badischen Philharmonie Pforzheim unter Kommando des Orchestersheriffs Florian Erdl: Am Sonntag, 8. März, um 19 Uhr findet unter dem Motto „Ritt in die Prärie“ im CongressCentrum Pforzheim das dritte Sinfoniekonzert statt. Mit dem Sheriff und ihrem Englischhorn duellieren wird sich dabei die Gastsolistin Ting-Chiao Yu. Neben der bekannten Western-Titelmelodie von Elmer Bernstein zum Film „Die glorreichen Sieben“ gibt die Möglichkeit, einem weiteren Western-Stück sogar in der deutschen Erstaufführung zu lauschen: dem Konzert für Solo-Englischhorn namens „Spaghetti Western“ des US-amerikanischen Komponisten Michael Daugherty.

Nach einer Pause im „Saloon“ folgt diesen neueren Western-Klängen in der zweiten Konzerthälfte eine in Sinfoniekonzerten fest verankerte und bis heute faszinierende Komposition: die neunte Sinfonie von Antonín Dvorák „Aus der Neuen Welt“. Die darin erklingenden weltberühmten Melodien verfasste der tschechische Komponist unter dem Eindruck seines längeren Amerika-Aufenthalts. Bis heute verbindet man damit auf verklärte Weise die Musik von amerikanischen Ureinwohnern.

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