Senderstadt ade
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Mühlackers Identität hängt nicht an einer rot-weißen Stahlröhre
Was wäre Mühlacker ohne Sender? Diese Frage wird von vielen Freunden der rund 270 Meter hohen Röhre immer wieder gestellt. Kampflos will sich ein Teil der Bevölkerung den Abrissplänen des Südwestrundfunks nicht ergeben. Das ist auf den ersten Blick verständlich, hat der rot-weiße Mast das Erscheinungsbild der Stadt doch über Jahrzehnte geprägt. Doch die Frage der Senderfans lässt sich auch positiv beantworten, wenn man den Abschied von einer Technik, die offensichtlich keinen Nutzen mehr hat, wehmütig akzeptiert. Mühlacker ohne Sender – das ist eine sich wandelnde, lebenswerte Stadt in einer reizvollen und abwechslungsreichen Landschaft, mit einem durch das Grünprojekt nachhaltig veränderten, attraktiven Gesicht in seiner Mitte. Mühlacker ist eine starke Gemeinschaft, mit engagierten Vereinen, leistungsfähigen Unternehmen und einer Infrastruktur, auf die manch größere Stadt neidvoll blicken dürfte. Obendrein kann die Kommune auf eine lange Geschichte zurückblicken, wovon nicht zuletzt die Burg Löffelstelz, ein Wahrzeichen von großem historischen Wert, Zeugnis ablegt.
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