Sendergeschichte für den Gabentisch
Archiv
Vom Werden des Wahrzeichens: Mühlackers Stahlröhre spielt eine Hauptrolle in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Das Archiv“
Joel Fischer war prädestiniert für diese Mission: Er ist Kunsthistoriker, wuchs in der Region auf und ist seit seiner Kindheit fasziniert vom Sender. Aus dieser Gemengelage heraus konnte er Mühlackers Kulturdenkmal zumindest auf Papier für die Zukunft erhalten.
Der Kunsthistoriker Joel Fischer bei der Arbeit im Archiv unserer Zeitung. Archivfoto: Disselhoff
Mainz/Mühlacker. Die Seiten 18 bis 31 haben es in sich. Joel Fischer erfindet das Rad zwar nicht neu, doch die Art, wie er Quellen zusammenfasst, Anekdoten von Zeitzeugen in seinen erhellenden Aufsatz hineinpackt und die Geschichte des Rundfunk-Standorts Mühlacker in geraffter Form zum Leser bringt, nötigt Respekt ab. Der Mann beherrscht sein Handwerk, gerade feilt der Kunsthistoriker, der in Schmie aufwuchs und in Mühlacker am Theodor-Heuss-Gymnasium für die Laufbahn an der Uni vorbereitet wurde, an seiner Promotion über den Künstler Eugène Delacroix. Der Akademiker arbeitete zeitweise für das Museum für Kommunikation in Frankfurt, das den Experten mit Heimvorteil auf den Sender ansetzte. Das Museums-Magazin mit dem staubtrockenen Titel „Das Archiv“ plante für die letzte Ausgabe des Jahres einen Schwerpunkt zum Thema „Sender und Antennen“. Genauso lautet die Überschrift der jüngsten Publikation, die mit vielen spannenden und informativen Geschichten aufwartet. Fischers Beitrag erscheint zum goldrichtigen Zeitpunkt. Er ist ein lohnendes Geschenk für historisch interessierte Menschen in Mühlacker und darüber hinaus.
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